maxon gratuliert zur InSight-Landung

Schweizer DC-Motoren tragen zum NASA-Erfolg bei.

Die InSight-Sonde der US-Weltraumbehörde ist gestern auf dem Mars gelandet. Mit dabei: Präzisionsmotoren aus der Zentralschweiz, welche bereits erfolgreich die Solarpanels geöffnet haben. Ein weiterer Antrieb muss dagegen noch einige Monate auf seinen grossen Einsatz warten.

Grosser Jubel in Kalifornien und der Zentralschweiz. Das Jet Propulsion Laboratory (JPL) der NASA hat gestern die Robotersonde InSight auf dem Mars gelandet. Der stationäre Lander soll während zwei Jahren verschiedenste Messungen durchführen und wichtige Erkenntnisse über den Mars und die Entstehung der Erde liefern.
Auch in der Zentralschweiz haben die Ingenieure der maxon motor ag dem Ereignis entgegengefiebert. Schliesslich befinden sich mehrere Antriebseinheiten aus Obwalden an Bord von InSight. Die ersten dieser
DC-Motoren haben ihre Aufgaben offenbar bereits erfolgreich erledigt und die beiden Solarpanels der Sonde ausgefahren, die den Strom für die Mission liefern. Es handelt sich dabei um die gleichen Motorentypen (RE 25), die bereits im NASA-Rover Opportunity eingesetzt werden, der seit mehr als 14 Jahren auf dem Mars aktiv ist.

Motor rammt Messbolzen 5 Meter tief in den Boden
Auch ein Nachfolgertyp dieser Motoren, ein DCX 22, ist mit an Bord, er muss allerdings noch auf seinen Einsatz warten. Der Antrieb ist Teil des Messgeräts HP3, welches von der deutschen Raumfahrtorganisation DLR entwickelt worden ist und das Temperaturprofil des Planeten ermitteln soll. Konkret befinden sich Motor und Getriebe in einem Bolzen, der von den Entwicklern «Maulwurf» genannt wird. Dieser Bolzen dringt fünf Meter tief in den Boden vor, indem der Motor mit jeder Umdrehung eine Feder spannt, die sich dann mit grosser Wucht entlädt und einen Schlag nach unten auslöst. Auf diese Weise arbeitet sich der «Maulwurf» nach und nach in die Tiefe vor – während mehreren Wochen.
Er zieht dabei ein Kabel mit, das mit Sensoren ausgestattet ist und den Forschern unter anderem helfen soll, den thermischen Zustand des Marsinnern zu bestimmen und Rückschlüsse auf seine Entstehung zu ziehen. Da der Mars ein Felsplanet wie die Erde ist, können die wissenschaftlichen Resultaten auch einen Erkenntnisgewinn für unseren eigenen Planeten liefern. Bis InSight das Messgerät mit seinem Roboterarm auf dem Marsboden platziert, dauert es allerdings noch zwei bis drei Monate.

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